«Mutig sein und Fehler machen dürfen ist wichtig»

Joyce ist nicht nur zuhause Mama, sondern am Standort Wohlen wie eine Mama für die neuen Mitarbeitenden. Erfahre mehr über das Onboarding bei Galaxus.

Galaxus in Wohlen

Wie lange bist du schon bei Galaxus? 

Ich bin schon seit 13 Jahren dabei. Ich habe die ganze Automatisierung miterlebt. Als ich anfing, gab es nur eine Halle am Standort. Damals gab es im «Packing» vielleicht 20 Frauen und im Wareneingang 12 Mitarbeitende. Ich komme ursprünglich aus der Verkaufsbranche, wollte aber wegen meines kleinen Kindes wechseln. Mir war es aber wichtig, in Wohlen zu bleiben. Ich wollte einen Job, bei dem ich meine Arbeit mache, abschalte und danach nach Hause gehen kann.

Ich habe ganz normal im Paketbereich angefangen und war dann als Springerin in allen Abteilungen unterwegs, um überall dort zu helfen, wo Hilfe gebraucht wurde.

Später gab es eine Stelle im Wareneingang, bei der mir die Arbeitszeiten sehr passten. Dort wurde ich dann Stellvertreterin und bin nun seit fünf Jahren als Trainerin tätig. Ich habe neue Mitarbeitende begleitet und ihnen in der ersten Woche alle Prozesse gezeigt.

 Ich wollte einen Job, bei dem ich die Arbeit nicht nach Hause nehmen muss zu meinen Kindern. 

Onboarding

Wie läuft ein Onboarding bei euch ab?

Früher war ich nur für den Wareneingang zuständig, aber seit zwei Jahren haben wir ein ganz neues Konzept. Wir haben ein Training-Team für alle Standorte entwickelt und führen jetzt das zweitägige Onboarding für neue Mitarbeitende durch.

Dabei vermitteln wir fundamentale Skills, die man in allen Abteilungen braucht: Sicherheit, Hausordnung und den Umgang mit Arbeitsmitteln. Spezifische «Skill Levels» gibt es dann zusätzlich für bestimmte Abteilungen.

Was sind die Vorteile dieses zweitägigen Onboardings?

Das Feedback ist super. Gerade heute haben mehrere aus der Gruppe gesagt, dass sie noch nie so eine Einarbeitung erlebt haben. Es ist nicht nur ein passives Zuhören vor einer PowerPoint-Präsentation. Am Schluss gibt es auch eine Lernkontrolle, damit das Wissen bleibt.

Unser Ziel ist es, die Übungen und Prozesse so einfach und verständlich wie möglich rüberzubringen. Wir machen auch Sport: Übungen zu Heben und Tragen sowie Stretching für den Rücken.

 Dinge lernen, die bleiben. Mit Sehen, Anfassen und Mitmachen. 

Wie viele dieser Onboardings führst du durch?

Wir haben jede Woche ein Onboarding – jeweils Montag und Dienstag. Am Mittwoch und Freitag ist unser Casting Day, bei dem wir ebenfalls involviert sind. 

Arbeiten bei Galaxus

Was schätzt du an Galaxus als Arbeitgeberin?

Ich habe jetzt mehr Verantwortung, aber das ist auch okay, da meine Kinder gross sind. Ich bin eine Person, die sofort sagt, wenn etwas nicht passt. Wäre das der Fall, wäre ich schon längst weg *lacht*. Es muss mir und meiner Familie gut gehen.

Wir haben viele Teamevents und viele Benefits bei den Produkten. Ich fühle mich hier in Wohlen extrem wohl und kann mir nicht vorstellen, irgendwo anders zu arbeiten.

Am Anfang kannte ich alle Leute. Jetzt sind wir so gewachsen, dass ich natürlich nicht mehr alle kenne. Dadurch, dass ich aber schon so lange dabei bin, kennen mich die meisten dafür. Trotzdem fühlt es sich an wie eine grosse Familie.

 Wir pflege eine Lernkultur und keine Fehlerkultur. 

Wo spürt ihr die Vorteile des Onboarding-Prozesses im Unternehmen?

Wenn der Mitarbeitende sich wohl und sicher fühlt, kann er seine Arbeit noch besser ausführen. Wir thematisieren in den Onboardings auch viele Fehler. Es ist am Anfang völlig normal, Fehler zu machen – und aus Fehlern lernen wir. Ich sage immer: Seid mutig. Das ist vor allem am Anfang wichtig, und wir stehen an der Seite und unterstützen.

Interview mit Joyce Soares (24.03.2026)
Galaxus (Wohlen)